Reservat Autal

In Riehen durften wir einen grossen Weiher Sanieren, dessen Damm sehr undicht war. Daneben wurden zwei neue ablassbare Weiher gebaut, sowie Land-Lebensräume wie Steinhaufen, Asthaufen und viel weitere Nistplätze, unter anderem auch für die Ringelnatter (Bevorzugen Komposthaufen oder lockere Organische Poröse Strukturen).

Am Rand der Parzelle durften wir eine Benjeshecke machen mit dem vielen Holz was wir gerodet haben, und auch ein Weidengeflecht durften wir umsetzen.

Der grosse Weiher wurde am Damm mit einer Bentonitmatte abgedichtet, während die beiden neuen Weiher mit Kautschukfolie abgedichtet wurden. Leider ist der grosse Weiher immer noch undicht, da nicht der Komplette Damm abgedichtet wurde, und auch die Sohle nicht.

Die ablassbaren Weiher bekamen je einen Ablauf und Schieberschacht. Leider haben wir mit dem Leitungsgraben mehrere Wasseradern vom grossen Weiher angezapft, und die Schieber stehen nun im Wasser, was nicht sein sollte. Der Ingenieur meinte, man Könnte die Weiher mit einem Zapfen entleeren, und den Schieber offen lassen (da dieser bald verklemmt wegen der Korrosion). Doch ich hoffe, dass in Zukunft solche Fehler in der Planung durch die nun gesammelte Erfahrung verhindert werden können.

Bentonit hat einige riesige Oberfläche und kann dadurch auch gut Giftstoffe binden, daher kann man es auch als Maske oder Heilerde zum ausleiten verwendet werden. Bentonit schmeckt überraschend gut, und ist sehr cremig =)
Der Weidenflechtzaun wurde von uns mit Gucklöchern versehen. Die Kinder wussten sofort wofür die sind, die Erwachsenen mussten immer erst nachfragen =)
Aus dieser alten Föhre wird nun ein Efeubaum.
Fadenmolch
Ringelnatter
der grosse Weiher wird wieder voll solange der Zufluss vom Bach offen ist. Das Ablassrohr und der Überlauf wurden jeweils erhöht. Die Bentonitmatte wurde am Rand mit den Steinreihen / Mauern beschwert.
ich machte noch ein zusätzliches Feuchtgebiet neben dem hinteren Weiher, weil ich noch mehr Lehmiges Substrat brauchte für den vorderen Weiher. Diese Mulde füllte sich auch sogleich von dem Wasser, welches immernoch durch den Damm sickert.